16
Aug

Illinois und USA Flagge

Im Hotel werde ich sehr freundlich von weiteren ASF Helfer empfangen. Wir essen zusammen mein erstes Nachtessen. Pasta mit Tomatensauce, typisch amerikanisch? Nicht wirklich! Aber trotzdem ziemlich gut. Danach geht es ins Bett. Um fünf Uhr morgens stehe ich auf und bin überrascht, dass ich überhaupt nicht müde bin. Nun ja, andere würden es eventuell „Check leg“ nennen. Ich nehme zuerst ein Dusche und danach bügeln ich und der eine meiner zwei Zimmergenossen, unsere T-Shirts. Das Frühstück ist sehr ausgiebig allerdings muss ich mich erst an den süssen Geschmack der Kellogs und der Donuts gewöhnen. Kurz nach dem Frühstück gehen wir zurück ins Zimmer, wir hätten eigentlich erst um 8 A.M. aufstehen müssen, aber wir wollten sicher gehen, dass es noch Frühstück hat. Als es dann endlich 8.00 A.M. ist gehen wir runter und werden von den AFS-Leuten in den amerikanischen Lifestyle eingeführt. Sie erzählen uns viele witzige Stories. „It’s not wrong, it’s not right, it’s just different“ (Es ist nicht falsch, es ist nicht richtig, es ist einfach anders) höre ich immer und immer wieder.

Zum Mittagessen gibt es Hotdogs, also nicht heisse gebratene Hunde, sondern wirkliche Hotdogs so wie in der Schweiz. Nun das stimmt eigentlich auch nicht den das Brot ist anders und die Wurst auch, aber es sieht dem „schweizer“ Hotdog ähnlich. Am ähnlichsten dem in der IKEA. Am Nachmittag erzählen uns die AFS-Helfer (fast alles Frauen im die 45) noch mehr über Amerika und ich bekomme langsam nichts mehr mit. Aber lustig ist….

16
Aug

Swiss Flugzeug mit dem ich geflogen bin

Ich stehe vor der Passport Controle im Flughafen in Zürich. Um mich herum meine Familie. Der Countown bis zum Start war schon längst gezündet und es ist klar, der Abschied steht kurz bevor. Ich überlege mir noch ob ich wohl ein Fensterplatz im Flugzeug haben werde und schon ist es so weit: Ich muss mich von meiner Familie verabschieden. Zuerst verabschiede ich mich von meiner Grossmutter und Tante Marta danach ist Jeruel an der Reihe. Nach Jeruel kommt Nathanael dran, der seine Tränen nicht mehr zurück halten kann. Als ich mich umdrehe sind meine Eltern schon heftig am Tränen vergiessen, zuerst umarme ich mein Vater und meine Mutter. Ich selbst vergiesse keine Tränen, was aber überhaupt nicht heisst, dass ich niemanden vermissen werde. Ich denke……