Feb 19, 2009 - Uncategorized    No Comments

NEW!

Falls du dich gerade frägst, ob du auf der richtigen Seite bist, ja du bist! Ich habe mich entschieden das Layout zu ändern und auf WordPress umzusteigen. WordPress ist eine Art Blog-Programm, welches mir erleichtert einen Beitrag zu schreiben und ein eigenes Design zu haben. Kurz und gut, man hat jetzt mehr Möglichkeiten als vorher. Kommentare und RSS-Feed sind möglich, so wie suchen, Tags und Katergorien

Obwohl ich wohl noch einige Änderungen vornehmen werde, habe ich mich entschlossen das neue Design schon jetzt hochzuladen. “Learning by doing” ist mein Motto. Ich hoffe euch gefallen die neue Seite und geniesst die neuen Möglichkeiten!

Die alte Website wird nach wie vor unter diesem LINK erreichbar sein. So dass man meine alten Beiträge noch nachlesen kann.

Fühlt euch frei eure Meinung zur neuen Seite abzugeben oder fragen zu Stellen falls ihr irgendwo nicht draus kommt. Oder mich in der Rechtschreibung zu korrigieren. (I’m losing my German) :-P (I’m losing my German)

Aug 24, 2008 - Trips    No Comments

Wald, Strand und Sonnenuntergang

Ich vor meinem privaten Zelt

Ich fahre mit dem gelben Schulbus nach Hause. Gerade habe ich meinen dritten Schultag in der William Fremd High School absolviert. Vom vielen Englisch und Neuem bin ich ziemlich müde. Zu Hause angekommen geht’s allerdings ziemlich schnell weiter. Ich packe meine Siebensachen und schon sitzen wir im Auto Richtung Michigan. Dieses Wochenende fahren wir Camping. Wenn ich mir das so recht überlege, wird es mein erstes „richtiges“ Camping sein. Die Fahrt wird etwas länger dauern und deshalb höre ich erst mal ein bisschen Musik mit meinem iPod. Ich bin total überrascht als ich auf meine Handyuhr schaue und zwei Stunden vergangen sind. Ich muss wohl geschlafen haben. Nach geschlagen fünf Stunden, biegen wir in einen Wald ab. Überall sind Feuer zu sehen und Leute die gemütlich darum sitzen. Wir sind am Ziel unserer Fahrt.

Da Kathryn schon einen Tag vor uns gefahren ist, sind die Zelte schon aufgebaut und das Feuer schon entflammt. Ich gehe bald einmal schlafen. Ich habe mein eigenes Zelt für mich alleine, dies weil Dan nicht gerne Zelten geht und darum zu den Eltern von Linda, die in der nähe Wohnen, übernachten geht.

Sonnenuntergang

Am nächsten Morgen weckt mich der Duft von gebratenen Speck und Eiern. Dies lässt mich nicht länger schlafen und ich gehe aus meinem Zelt und bekomme auch ziemlich bald einen Teller Speck mit Rührei und Tost mit Nutella. Dies mundet mir sehr und ich hoffe, es ist nicht das letzte Mal dieser Art des Frühstückens. Nach dem Frühstück gehen wir zum Strand. Der Wald in dem wir Campen, liegt direkt am Lake Michigan der sehr sehr sehr sehr gross ist. Man könnte meinen, man sei am Meer. Die Wellen sind riesig und wir gehen, am Strand angekommen, sogleich baden. Sogar Dan lockt das Wasser und dies obwohl er erst gar nicht baden wollte. Drachenfliegen ist nach dem Baden angesagt. Ich habe den Kniff des Drachenfliegens ziemlich schnell raus und probiere einen Looping nach dem Anderen. Leider geht dies nicht immer gut und so landet der Drachen auch mal im Wasser. Zurück bei unserem „Strandplatz“ sitzen schon die Eltern von Linda. (Die Mutter war letzte Woche bei uns zu Hause zu besuch). Leider ist das Wetter nicht mehr so gut und wir gehen zum Campingplatz zurück. Als es zu regnen beginnt gehe ich wieder schlafen. Als ich aufwache gibt es Nachtessen am Feuer. Wir nehmen Alufolie und machen Kartoffeln, Karotten, Zwiebel, Sellerie (ich nicht) und Beef (dafür um so mehr) rein. Noch eine Alufolie drum und 20 Minuten ins Feuer. Sehr gut, wie ich fest stellen muss!

Am Abend gehen wir alle nochmals zum Strand zurück, das Wetter ist jetzt wieder besser und wir erleben einen wunderschönen Sonnenuntergang! Wir machen Fotos und geniessen den Abend und gehen dann schliesslich zum

Schlagenbrot?

Campingplatz zurück. Unterwegs sehe ich einen riesigen Camper und denke wieso nehmen diese Leute nicht gerade ihr Haus mit. Ich sage laut, dass dies ein echtes Campingfeeling sein muss. Der Man, der im Camper sitzt, hat dies gehört und schaut mich nicht gerade sympathisch an. Uuupps denke ich.

Ums Lagerfeuer sitzend machen wir eine Art Schlagenbrot. Allerdings beschreibt dies nur wie wir es machen und nicht, wie es aussieht. Es sieht eher aus wie ein Hotdog und nach dem braten über dem Feuer, kann man noch verschiedene Sachen rein tun. Ich schaffe es mit meinem Stock, eine Trichter zu formen. Allerdings nicht mit Absicht. Mir fällt der Teig fast vom Stock und deshalb habe ich diese Form. Nach diesem kreativen Akt gehe ich in mein Zelt und schlafe. Am Sonntag werde ich nicht mit Speckduft geweckt sondern mit Sonnenschein, was auch sehr schön ist. Ich stehe auf und geniesse meine Frühstücksflocken am Feuer, welches a
llerdings nicht brennt, was die Atmosphäre allerdings überhaupt nicht trübt. Nach dem Frühstück geht es wieder an den Strand und ich gehe sogleich ins Wasser. Aus dem Wasser ragen grosse Pfosten heraus und ich schwimme von Pfosten zu Pfosten. Ich muss Festellen, dass schwimmen in einem See (eigentlich so gross wie ein Meer) viel anstrengender ist als in der Badeanstalt. Allerdings nur, wenn man gegen die Strömung schwimmt. Mit der Strömung wird man fast beflügelt. Frisch aus dem Wasser gehen wir wieder zum Zeltplatz, ein ca. 20 Minuten langer Marsch. Kaum zu glauben, dass wir nicht das Auto nehmen. Am Campingplaz angekommen packen wir zusammen und fahren los. Allerdings nur fünf Minuten. Wir biegen bei „Sam’s Joint“ ab und ich komme in den Genuss eines Steak. Es wird wohl nicht das letzte mal gewesen sein!

Danach geht es noch kurz bei den Eltern von Linda, vorbei und dann fahren wir endgültig nach Hause.

Zum Schluss wird die fünf stündige Fahrt noch von einem „Kuhtransport“, auch angängige Steak-Transport genannt, aufgeheitert. Da auch Kühe ab und zu mal ihren Magen entleeren müssen und da sie keine Toiletten haben lassen sie es halt einfach raus. Leider haben wir die Fenster offen und Linda bekommt eine sanfte Kuhdusche, wie ich es nennen würde. Nja es sind nur ein paar Tropfen und wir lachen alle darüber, jedenfalls später.

Ganze Familie beim SonnenuntergangFoodSam's Joint

Aug 21, 2008 - everyday life    1 Comment

First School Day

Sarah und ich vor dem ersten Schultag

Viertel ab Sechs. Mein „USA“-Handy läutet. Zeit aufzustehen. Allerdings warte ich noch. Und dann endlich mein „Schweizer“-Handy läutet, genau wie geplant springe ich aus dem Bett und mach mich parat für meinen ersten Tag William Fremd High School. Ich bin sehr aufgeregt. Als ich und Sarah (Gastschwester) aus dem Haus gehen macht Linda noch ein Foto von uns. Etwas, dass mir sehr heimisch vor kommt. Wir laufen ca. 1 min zur Bussstation und müssen noch ca. 5 min warten. Es ist auch Sarahs erster School Day in der William Fremd High School, sie war vorher in der Junior High School.
Und da kommt er, wie ihr in aus den vielen Filmen kennt, der Schoolbus! Gelb wie eh und je und mit dem klassischem Stop Schild. Der Bus ist allerdings ein bisschen moderner als ihr es euch vorstellt. Beispielsweise ist das Stoppschild mit Lämpchen ausgestatten, welche das Wort „Stop“ zum erleuchten bringen. Als der Bus alle Schüler „eingefangen“ hatte, heisst uns der Buschauffeur willkommen und redet irgend etwas, wo er nach der Schule warten wird.
Nach gut weiteren fünf Minuten biegt der gelbe Bus ab und wir sind da. Nun bin ich Teil der grossen Menge und es kommt mir vor wie in einem Bienenhaus. Am Eingang machen, ich denke es waren irgendwelche Angestellte der Schule, Fotos von uns. Ich gehe zu meinem Schliessfach und verstaue mein Rucksack. Mit Stift und einem Block gehe ich zu meiner ersten Stunde. Computer Drawting ist angesagt und ich bin sogar reichzeitig im Zimmer. Als erstes ertönt eine Stimme die uns willkommen heisst, plötzlich stehen alle auf und halten ihre rechte Hand auf ihre linke Brust und schauen zur amerikanischen Flagge. Ich war so überrascht, natürlich wusste was geschieht, in diesem Moment dachte ich schlicht und einfach nicht mehr daran. Und da sitze ich also, der Einzige der nicht steht. Allerdings nur für ein paar Sekunden. Ich bin genug clever um aufzuspringen und es den anderen Schüler gleich zu tun. Allerdings habe ich keine Ahnung, was für ein Sprüchlein (The Pledge Allegiance). die andern aufsagen. Ich versuche einfach so zu tun als ob ich wüsste was ich sagen würde. Niemand nimmt war, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, was ich zu sagen hätte. Nachdem begrüsst uns unser Lehrer herzlich zu unserer ersten Stunde. Ich bin überrascht wie durchmischt unsere Klasse ist. Ich meine neben mir sitzt ein Junge der vermutlich etwa 15 ist, hinter mir ein Mädchen das nicht älter als 14 sein kann und zu meiner Linken ein andere Junge der sichere 18 ist. Und so zieht es sich durch die Klasse hindurch. Man könnte meinen ich sei in einer Schule am Ende der Welt, wo es einfach nur eine Klasse für alle Stufen gibt.
Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr über die genauen Fächer schreiben, dies werde ich aber nachholen!
Meine zweite Stunde verläuft ohne irgendwelche peinliche Szenen. Dass ich Schweizer bin, merkt mein Lehrer erst gar nicht. Ich bin einfach schon zu abgeklärt. Allerdings muss ich merken: Dem ist nicht so. Denn in der nächsten Stunde (Computer Programming) setzte ich mich natürlich sogleich an einen, von meiner Seite her, idealer Platz. Nicht zu hinterst, damit ich nicht nach vorne versetzt werden kann und nicht zu vorderst, aber so dass ich trotzdem alle im Überblick habe. Unerfreulicherweise möchte sogleich jemand anders an meinen Platz setzten und ich merke schnell, dass die Sitzordnung schon vorgegeben ist. Nun ja kann ja passieren. War wohl einfach nichts mit dem perfekten Platz. Tja, man kann nicht immer alles haben. Die Stunde, 50 min lang, geht ziemlich schnell vorüber und schon habe ich Mittagspause. Normalerweise würde ich sagen, ich hätte grosse Pause, denn es ist erst 10.10 AM. Aber es ist tatsächlich gedacht, dass dies meine Mittagspause ist. Nun gut, ich gehe in den Essbereich, ca. 500 oder noch mehr Schüler haben darin Platz um zu essen. Ich habe keine Ahnung wo ich mich setzten soll, meine Gastschwester hat erst die Stunde danach Mittag und so setzte ich an den runden Tisch an dem erst jemand sitzt. Allerdings war dieser jemand sehr schnell müde und verbrachte die Lunchstunde mit schlafen. Irgendwie speziell. Da meine Ausstrahlung von unglaublicher grösse ist, setzten sich ziemlich rasch drei andere Mitschüler neben mich. Allerdings muss ich merken, dass dies vielleicht nicht gerade die Gruppe ist, in die ich rein kommen will. Sie fluchen die ganze Zeit herum und für kurze Zeit schreien sie herum und spätestens jetzt kennen mich einige mehr. Zum Glück muss ich ins Musikzimmer, der Musiklehrer will heraus finden, was ich alles spielen kann. Ich spiele das erste Mal Marimbaphon, was allerdings in meinen Ohren nicht gerade gut tönt. Das ganze „Casting“ verläuft allerdings ein bisschen zu lang, so dass ich zu spät zur nächsten Stunde komme. Ca. 15 Minuten. Wenn ich aber ehrlich bin sind 10 Minuten sicherlich meine Schuld, denn ich muss noch kurz meine Ordner für die nächste Stunde aus dem Schliessfach holen. Leider ist das Öffnen ein bisschen länger als geplant. Ich habe keinen Plan mehr wie ich dieses Ding aufbringen sollte. Zwischen 5-10 Minuten stand ich davor und versuchte vergebens es aufzubringen, bis ich merke, dass ich eigentlich nur zwei Dinge falsch mache. Ich habe die erste Zahl mit der letzten verwechselt und einmal zu schnell nach Links gedreht. Die English Study and English History Lehrer haben volles Verständnis für mein zu spät kommen und wieder setzte ich mich an denn falschen Ort, denn wieder gibt es eine vorgegebene Sitzordnung. Der Rest meines Schultages geht ohne Problem über die Runde. Und schon habe ich mein nächstes Meeting mit meinem Schul-“Counselor“, jemand bei dem ich anklopfen kann, falls ich ein Problem hab und der sonst schaut, dass alles glatt über die Runde geht. Der Grund für mein Meeting ist, ich habe noch ein Stunde mehr, die ich mit einem Fach belegen muss, nach einem kürzeren hin und her entscheiden wir uns für Photography. Was sich am nächsten als Volltreffer entpuppt. Der Lehrer und die restlichen Schüler sind total offen und nett. Aber eigentlich ist es nur ein Volltreffer weil im ganzen Zimmer ca. 20 Mac Pro’s stehen!!!
Mein erster Schultag neigt sich dem Ende zu und ich gehe aus dem Ameisenhause raus, auf die Suche nach meinem Schulbus. Ich lief die ganze Schlange runter ca. 30 Büsse stehen in einer Zweierkolon und warten auf die Schüler. Leider kann ich meinen Buss, auch nach einer etwas längeren Suche, nicht finden und bin sehr froh meine Gastschwester zu sehen. Sie zeigt mir auch perfekt, wo wir aussteigen müssen. Ich denke dies hätte ich sicherlich auch verpasst.