Viertel ab Sechs. Mein „USA“-Handy läutet. Zeit aufzustehen. Allerdings warte ich noch. Und dann endlich mein „Schweizer“-Handy läutet, genau wie geplant springe ich aus dem Bett und mach mich parat für meinen ersten Tag William Fremd High School. Ich bin sehr aufgeregt. Als ich und Sarah (Gastschwester) aus dem Haus gehen macht Linda noch ein Foto von uns. Etwas, dass mir sehr heimisch vor kommt. Wir laufen ca. 1 min zur Bussstation und müssen noch ca. 5 min warten. Es ist auch Sarahs erster School Day in der William Fremd High School, sie war vorher in der Junior High School.
Und da kommt er, wie ihr in aus den vielen Filmen kennt….
Im Hotel werde ich sehr freundlich von weiteren ASF Helfer empfangen. Wir essen zusammen mein erstes Nachtessen. Pasta mit Tomatensauce, typisch amerikanisch? Nicht wirklich! Aber trotzdem ziemlich gut. Danach geht es ins Bett. Um fünf Uhr morgens stehe ich auf und bin überrascht, dass ich überhaupt nicht müde bin. Nun ja, andere würden es eventuell „Check leg“ nennen. Ich nehme zuerst ein Dusche und danach bügeln ich und der eine meiner zwei Zimmergenossen, unsere T-Shirts. Das Frühstück ist sehr ausgiebig allerdings muss ich mich erst an den süssen Geschmack der Kellogs und der Donuts gewöhnen. Kurz nach dem Frühstück gehen wir zurück ins Zimmer, wir hätten eigentlich erst um 8 A.M. aufstehen müssen, aber wir wollten sicher gehen, dass es noch Frühstück hat. Als es dann endlich 8.00 A.M. ist gehen wir runter und werden von den AFS-Leuten in den amerikanischen Lifestyle eingeführt. Sie erzählen uns viele witzige Stories. „It’s not wrong, it’s not right, it’s just different“ (Es ist nicht falsch, es ist nicht richtig, es ist einfach anders) höre ich immer und immer wieder.
Zum Mittagessen gibt es Hotdogs, also nicht heisse gebratene Hunde, sondern wirkliche Hotdogs so wie in der Schweiz. Nun das stimmt eigentlich auch nicht den das Brot ist anders und die Wurst auch, aber es sieht dem „schweizer“ Hotdog ähnlich. Am ähnlichsten dem in der IKEA. Am Nachmittag erzählen uns die AFS-Helfer (fast alles Frauen im die 45) noch mehr über Amerika und ich bekomme langsam nichts mehr mit. Aber lustig ist….














